Programm 1. Halbjahr 2018

Liebe Freunde und Mitglieder von Meridian!

Unsere Lesungen finden im Weinkeller des Saarbrücker Restaurants „Domicil Leidinger“ in der Mainzerstrasse 10 statt.

Rosemarie Kelter


 

20.2.2018, 19.00 Uhr, Hotel Domicil Leidinger:

Gunter Altenkirch: "Volks- und Aberglauben - Gegenständliche Belege aus dem Saarland und angrenzenden Gebieten"

Ein Glückspfennig, „Freitag der 13.“ oder eine schwarze Katze, die unseren Weg kreuzt – wir kennen alle den Aberglauben im Alltag. Gunter Altenkirch zeigt anhand von Objekten des Aberglaubens deren Hintergründe, Bedeutung und erhoffte Wirkung. Es wird auch deutlich, dass sich die Veränderung des Aberglaubens vermehrt in der heutigen Esoterik widerspiegelt.
Der Autor stellt sein neues Buch vor und zeigt Gegenstände aus dem Bereich Volks- und Aberglauben.
Gunter Altenkirch (*1942) ist ein hervorragender Kenner und Neubegründer der Saarländischen Volkskunde. Sein „Museum des Saarländischen Aberglaubens“ in Rubenheim ist das Ergebnis jahrzehntelanger Recherchen und Befragungen im ländlichen Raum.

 




27.3.2018, 19.00 Uhr, FBO, Agentur für Marketing und neue Medien, Heinrich Barthstr. 27, 66115 Saarbrücken

Rainer Petto: Internetportal Literaturland Saar

Seit November 2017 ist das Internetportal LITERATURLAND SAAR online. Mit seiner Hilfe lassen sich Angaben zu saarländischen Autoren und Orten in der Region recherchieren. Es bündelt - als work in progress - das literaturhistorische Wissen der Region. Es wird mit Unterstützung u.a. des saarländischen Kultusministeriums betrieben von Gabriele Oberhauser und Rainer Petto. An diesem Abend wird das neue Portal vorgestellt.
Rainer Petto (*1950) studierte Germanistik und Soziologie in Saarbrücken und Freiburg. 1987 Redakteur für Regionale Kultur Hörfunk, 1992 Redakteur des Fernsehmagazins "Kulturspiegel" (bis 2006). Veröffentlichungen: „Ein saarländisches Lesebuch“ (Hg., mit Fred Oberhauser, 1980), „Ein Kind der 50er Jahre“ (1985) „Dr. Reineggs und Graf Kohary in Georgien“ (2000), „Bloß keine Einzelheiten!“ (2013).

 


 

24.4.2018, 19.00 Uhr, Hotel Domicil Leidinger

Arnfrid Astel: Lesung aus seinen Werken

Der 1933 in München geborene Lyriker leitete von 1967 bis 1998 die Literaturabteilung des Saarländischen Rundfunks. Mit Hunderten von Autoren führte er Gespräche in den Reihen „Auskünfte – Autoren im Dialog“ und „Literatur im Gespräch“. Seit 1968 veröffentlichte er über ein Dutzend Lyrikbände. Seine Gedichte, Essays, Übersetzungen und einige seiner Gespräche sind nachlesbar auf der Internet-Seite www.zikaden.de.
In der Frankfurter Anthologie der FAZ am 6.5.2017 hiess es über ihn: „Arnfrid Astel ist ein Außenseiter unter Deutschlands Dichtern, obwohl oder weil er als Herausgeber der 'Lyrischen Hefte' und Redakteur des Saarländischen Rundfunks anderen Poeten ein Forum bot, zugleich aber sich und sein Werk der Öffentlichkeit entzog.“
1980 erhielt Astel den Kunstpreis des Saarlandes, 1994 war er Ehrengast in der Villa Massimo in Rom, 2000 wurde er mit dem Kunstpreis des Saarlandes ausgezeichnet. Am 13. April ernannte ihn die saarländische Landesregierung zum Professor.


 

29.5.2018, 19.00 Uhr, Hotel Domicil Leidinger

Klaus Martens: "Farbe der Amsel"

Klaus Martens (*1944) ist Lyriker, Übersetzer und em. Literaturwissenschaftler der Saar-Uni (Lehrstuhl für Nordamerikanistik). Mitglied u.a. im VS (seit 1994), dem literarischen Verein Die Kogge (seit 2014) sowie im PEN Deutschland (seit 1996).
Martens' langes Gedicht "Die Fähre" wurde, neben anderen Texten, ins Japanische, weitere Gedichte ins amerikanische Englisch, andere ins Italienische übersetzt.
Der Gedichtband "Farbe der Amsel" ist in der Reihe illimité des Universitätsverlages des Saarlandes erschienen und präsentiert sowohl neue und bislang ungedruckte Texte als auch eine Auswahl aus früheren Veröffentlichungen.


26.6.2018, ganztägig, ab 10.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr Fahrt ins Albert-Schweitzer-Museum, Günsbach

Albert Schweitzer (1875 geb. in Kaysersberg b. Colmar, gest. 1965 in Lambarene, Gabun) war ein bedeutender deutsch-französischer Arzt, Autor, Organist und Pazifist. 1952 wurde ihm der Friedensnobelpreis zuerkannt.
Nach seinem Tod sammelte und ordnete seine ehemalige Sekretärin Ali Silver im alten Pfarrhaus von Günsbach (Elsass) seinen Nachlass: 10000 Briefe von ihm und 70000 Briefe an ihn, ebenso die Manuskripte seiner veröffentlichten und unveröffentlichten Bücher und Predigten.

Ausserdem Zeitungsausschnitte, Dias, Filme, Tonband- und Videokassetten, Tonbänder und Schallplatten, die Reden und Orgelkonzerte Schweitzers oder Berichte über das Spital in Lambarene.
In dem Pfarrhaus, in dem Schweitzers Familie von 1875 bis 1925 wohnte, wuchs der junge Albert auf. Wir bekommen eine deutschsprachige Führung. Abends werden wir zusammen ein elsässisches Restaurant besuchen.

Nähere Angaben zum Verlauf in Günsbach:
Abfahrt: 10.00 Uhr in Saarbrücken, Totohaus
Ankunft in Günsbach ca. 13.00 Uhr

14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Imbiß bzw. Mittagessen
anschließend Führung durch das Museum Afrika- und Albert-Schweizermuseum in deutscher Sprache
Eintritt: 5,00 Euro pro Person
Rückfahrt gegen 18.00 Uhr zum Abendessen in das Restaurant in Sarreguémines "La bonne Source", das einige von uns bereits kennen.

Rückkehr in Saarbrücken gegen 22.00 Uhr

Der Buspreis von 820,00 Euro inclusive MwSt-Anteil wird auf die Teilnehmer umgelegt.

Anmeldung bis zum 22.6. bei Rosemarie Kelter, Völklingerstr. 106, 66346 Püttlingen.
Tel.: 06898-66305


Weitere Informationen zu Veranstaltungen
in 2018 folgen!

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Der Eintritt frei.